Nachrichten

Kalender-Icon  

Coronaviren aus Stahl

Deutlich schöner als die echten Viren sind die Coronavirus-Skulpturen, die der Maler und Bildhauer Andreas E. Furtwängler aus Stahl angefertigt hat. Sie sind außen mit Blattgold verkleidet und wiegen bis zu 15 Kilo, wie der Künstler seinen Gästen erklärt. Gemeinsam mit Marion Gentges, der Vorsitzenden des Arbeitskreises Wissenschaft, Forschung und Kunst der CDU-Landtagsfraktion, sowie Kerstin Bangemann, der Vorsitzenden der CDU Renningen, besucht Sabine Kurtz ihn in seinem Atelier in Renningen-Malmsheim. Durch die großen Skulpturen will Andreas E. Furtwängler das Virus sichtbar machen. Sein Werk schenkt er nun dem Robert-Koch-Institut – eine besondere Geste, wie die Landtagsabgeordneten finden.

Der in Venezuela geborenen Künstler ist besonders für seine Stahlskulpturen und Bilden von Insekten bekannt, die er in das Zentrum seines künstlerischen Schaffens gestellt hat. Er will sich damit auch gegen das Insektensterben einsetzen. Seine Skulpturen standen schon im Zillertal, auf dem Stuttgarter Messegelände und natürlich in Malmsheim. „Letztes Jahr hat Andreas Furtwängler eine große Spinne aus Stahl vor dem Stuttgarter Landtag ausgestellt“, berichtet Sabine Kurtz. Sie hatte diese Ausstellung damals in die Wege geleitet. „Ich finde seine Arbeiten sehr beeindruckend“, betont sie. Dem kann Kerstin Bangemann nur zustimmen, die mit dem Künstler seit langem bekannt ist. Auch die Arbeitskreisvorsitzende Marion Gentges zeigt sich begeistert von den Skulpturen und Malereien. Die Corona-Zeit habe die Künstlerinnen und Künstler besonders belastet, da viele Ausstellungen und Messen ausfallen mussten. Deshalb sei sie froh, dass auch sie von den Coronahilfen des Landes profitieren konnten.

Zurück